Die einen sprechen von einer KI-Blase. Die anderen wetten auf ein Billionen-Geschäft. Künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt für immer. Was bleibt, wenn KI alles (besser) macht?
Das vielleicht wichtigste Buch für alle, die verstehen wollen, was gerade wirklich passiert. Erfahren Sie, warum es in diesem Rennen keine „Pause-Taste“ gibt. Und wie wir trotzdem handlungsfähig bleiben.
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"In Europa klammern sich viele an das Narrativ, wonach KI die Arbeit für alle angenehmer mache."
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Ein Vortrag, der tief in die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen durch KI eintaucht und zu spannenden Diskussionen anregt.
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ging am 4.12. an den
Landeshauptmann
von Tirol
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In Europa sind die Auswirkungen von KI auf unsere Arbeit noch ein großes Tabu. Doch das Thema ist real - und es wird 2026 den öffentlichen Diskurs bestimmen. Eine aktuelle Harvard Studie zeigt, dass die Stimmung hinsichtlich KI bei jungen Amerikanern bereits gekippt ist:
Anteil der jungen Erwachsenen (18-29), die KI als größte Bedrohung für ihre Karriere sehen:
Es wird ein Blutbad für Büro-Arbeitsplätze geben. [...] Es ist nur ehrlich, den Leuten zu sagen, dass diese Probleme existieren.
Dies sind Arbeitsplatz-verdrängende Technologien... Wir werden eine signifikante strukturelle Arbeitslosigkeit sehen.
Die Leute sind entsetzt, wenn man das ehrlich ausspricht... Es wird große Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben.
Unser Geschäft wandelt sich: Weg von Tools für Nutzer, hin zu einer Infrastruktur für Agenten, die die Arbeit erledigen.
Sobald die KI 'gut genug' ist, wird menschliche Arbeit ökonomisch defizitär.
Wenn KI klüger ist als wir, kann sie jeden Job erledigen. Werden Sie Klempner.
Diese Sätze fallen nicht in Hinterzimmern. Und sie stammen nicht von Crash-Propheten.
Es sind die Stimmen derjenigen, die diese Systeme entwickeln. Dass wir sie hierzulande kaum wahrnehmen, liegt an einer kollektiven Verdrängung. Doch wie lange ducken wir uns noch weg?
In Europa klammern wir uns gerne an hinkende Vergleiche. Und an bequeme Narrative, wonach KI die Arbeit für alle nur angenehmer macht.
Wir sehen dabei die gegensätzlichen Signale nicht, die bereits zunehmend auch in der Realwirtschaft ankommen.
"KI plappert nur nach."
Falsch. Vergessen Sie die Geschichte der dummen LLMs von 2023. Heute gewinnt KI nicht nur den Turing Test, sondern auch die Mathematik-Olympiade. Viele unterschätzen das logische Verständnis moderner Modelle.
"Hatten wir alles schon."
Gefährlich. Die Dampfmaschine war ein Werkzeug. Der KI-Agent ist ein Akteur.
Erstmals übernimmt Technologie nicht nur kognitive Arbeit - sie lernt rasend schnell dabei und koordiniert Aufgaben zunehmend selbst.
"Lernen Sie die Befehle."
Veraltet. Moderne KI-Modelle prompten selbst am besten. Sie zerlegen komplexe Aufgaben autonom. Wer für seine Karriere auf Prompt-Engineering setzt, navigiert mit ausgedruckten Routenplanern, obwohl er ein Navi hat.
/// SYSTEM ALERT ///
Die virtuellen KI-Agenten werden zu Mitarbeitern in der Cloud, aber so wirklich will das Kind niemand beim Namen nennen:
Es ist das häufigste Missverständnis der "KI-Blase":
Investoren pumpen keine Billionen in Infrastruktur, um Ihnen auch in drei Jahren dasselbe Chatbot-Abo für $20 zu verkaufen, das Sie heute schon nutzen.
Der Kuchen, auf den viele Tech-Investoren schielen, ist nicht das IT-Budget.
Das Buch legt die unsichtbaren Mechanismen aus Spieltheorie, Ökonomie und Psychologie offen. Denn nur wer die Regeln des Systems versteht, kann die Folgen vorhersehen.
Warum automatisieren Unternehmen, obwohl sie wissen, dass sie damit langfristig die Kaufkraft ihrer Kunden untergraben? Es ist keine Bosheit, es ist Spieltheorie. Wer zögert, gerät durch die Kostenstruktur der Konkurrenz unter Druck. Lernen Sie, warum das System gar nicht anders kann, als Gas zu geben.
Nirgendwo entstehen gerade mehr Startups als im KI-Bereich. Und nirgendwo arbeiten gerade mehr Menschen daran, ihre Jobs abzuschaffen, als im Silicon Valley. Lesen Sie, warum der Software-Industrie eine massive Konsolidierung bevorsteht. Und wie die Entwicklung vom Chatbot zur Alles-App alte und neue Ökosysteme ans Limit bringt.
Warum wir uns täuschen und ablenken. Statt der Realität ins Auge zu sehen, führen wir lieber philosophische Scheindebatten darüber, warum KI nicht wirklich intelligent sei. Erfahren Sie, in welchen Feldern der Stellenabbau durch KI auch in Deutschland längst begonnen hat. Und warum er oft als Sparprogramm - oder im Rauschen allgegenwärtiger Krisen untergeht.
Die wenigsten wollen sich daran erinnern:
Warum fordern diejenigen, die heute das KI-Rennen anführen seit 2016 ein Bedingungsloses Grundeinkommen?
Dahinter steckt kein sozialistisches Schlaraffenland, sondern die nackte Angst vor dem Systemkollaps. Im Silicon Valley gilt das Szenario als unausweichlich: Die eigene Technologie führt zu einer strukturellen Arbeitslosigkeit. Doch KI konsumiert nicht. Damit der Kapitalismus überlebt, braucht es Menschen mit Kaufkraft. Doch das Bedingungslose Grundeinkommen wirft viele Fragen auf...
Keine Spekulation. Harte Daten. Worauf dieses Buch basiert:
Das Buch JOB ANGST erklärt die Entwicklungsschritte der KI und hilft Ihnen, die Auswirkungen auf unsere Arbeitswelt und die entsprechenden Dynamiken zu verstehen. Es beleuchtet die Herausforderungen unserer Zeit, damit wir für uns und als Gesellschaft die richtigen Antworten darauf finden.
Warum klassisches Lernen zum Wettlauf gegen einen Ferrari wird und warum die meisten Rettungs-Tipps wie Prompt Engineering eine Sackgasse sind. Wir betrachten, welche menschlichen Fähigkeiten Sie wirklich brauchen!
Eine schonungslose Analyse der KI-Nahrungskette: Welche Jobs stehen ganz oben auf der Speisekarte und welche Faktoren schützen uns in anderen Branchen und Funktionen vor der digitalen Übernahme.
Vom Ausführer zum Gestalter mit Hebelwirkung: Konkrete Strategien, um nicht mehr mit der KI zu konkurrieren, sondern sie zu steuern. Aber auch die bitteren individuellen Grenzen im Kontext einer systemischen Herausforderungen.
Wenn Arbeit und Einkommen sich entkoppeln: Vor welchen gigantischen Aufgaben wir als Gesellschaft stehen und welche neuen fiskalischen Weichen die Politik jetzt stellen muss, um unseren Wohlstand zu sichern.
"Wir können die Welle nicht aufhalten, aber wir können lernen, auf ihr zu surfen."